Frühling

Der Sonnenaufgang küsst mich wieder. Erwacht aus all den winterlichen Zufluchtsorten. Herbei an silbernen Pforten. Das Grün kämpft sich durch den Schnee. Zurück ins glitzernde Leben.  Mit Raureif auf Wiesen. Zurück ist sie ins Leben.  Zurück aus dunklem Winterschmerz. Das Herz fängt kräftig an zu schlagen. Magst singen im Garten des Freundes. Dein Freund und Retter zugleich. Er lässt dich erzittern aus winterlichen Trunks. Ein Kräutertee frisch aus der Kanne. Uns wird wieder warm. Die Tage werden länger. Der Mut wird wieder kräftig. Das Blühen lässt dich erstrahlen. Und Vögelchen zwitschern wieder schöner. Das Frühjahreskonzert lockt Gäste.  Die Reste kommen zurück vom dunklen weißen Winter. Die Kinder können wieder draußen spielen. Ein Kinderlachen erhellt die Welt.


 Sommer

Der Frühling ward erwacht. Der Sohn ist aus dem Haus. Die graue Maus labt sich am Mittagstisch.  Fische tauen wieder auf. Der Sommer, der ist heiß. Vom Vergangenen bis zur Realität. Man kann nun wieder baden gehen. Mit Freunden, mit der Liebe leben. Wollen wir rudern auf dem See der Glückseligkeit? Und in dem Feenwald spazieren gehen? Die Vöglein singen durcheinander. Der Junge ist von Liebesreisen dem Mädchen so angetan, dass er durcheinander rannte im Zick Zack wie ein Reh. Vor durchleuchtender Liebe im Glanz erglüh `n. Er hofft sie will ihn wieder sehn. Im Sommer noch, im Winter ist `s zu spät.


Herbst

Der Apfel ist des Herbstes Frucht. Die Nächte werden wieder kürzer. Der Nussknacker ist noch verstaubt. Es wird ein wenig kälter. Man trinkt jetzt öfters Tee. Das Laub ist gold gelb durch das wir laufen. Ein Eichhörnchen huscht vorbei. Die Liebe ist zur goldenen Geworden. Man altert immer gleich. Weich und warm ist der Busen der Natur. Golden und glitzernd ist der Wald. Man wartet noch auf schöne Nachrichten. Die Sonne schon schwächer geworden. Ist an vieler Ort `s gebunden und gibt uns draußen noch schöne Stunden. Es ist zu kalt um in den See zu springen. Dafür tun wir jetzt mehr singen. Vielleicht fährt man jetzt schon in den Urlaub in der Hoffnung man kommt der Sonne ein Stückchen näher.  Und versucht somit den Sommer zurück zu dreh `n.


Winter

Es ist kalt, düster, Wind verwegen. Schnee zerregnend. Die Eisprinzessin ist wach geworden und lacht zu uns herunter. Es klirrt die Kälte starken Winters. Ich mich in deinen Armen reinkuscheln, geborgen fühlen.  Man geht schneller ins Bett. Bleibt liegen bis es heller wird. Wenn es die Zeit einen lässt. Der Kamin ist wohlig warm. Das Feuer lodert stark. Die Kinder die einst waren außer Haus kommen wieder wenn der Tannenbaum geschmückt. Wenn `s Christkind hat gesungen, dann ist der Segen wieder groß. Die Locken golden locken ins Häuschen der lieben Eltern, Oma, Opa und so weiter. Winter Weihnachtszeit ist Familie groß geschrieben. Man geht auch wieder in die Kirche. Und man kniet nun auch vor dir, Jesus Christus unser Gott.


Die Blume Glück

Über Nürnberg `s Dächern sitze ich. Der Himmel trüb, den Kopf zermürb. Die Musik „love is in the air“, lässt mich schwelgen, träumen, mich erahnen wie es wirklich ist. Das Leben, lieben, wenn das Glück endlich sprießt. Wenn es sich zum Guten wendet. Wenn mein Engel meine Blume Glück begießt. Wenn Sterne mich erheben. Wenn der Mond mich gibt zur Sonne, dann bin ich mir selbst die Wonne!


Die Zeit

Das Eis schmilzt dahin. Die Zeit verrinnt. Wer möchte für immer leben? Die Rosenknospe sprengt das Eis. Der Frühling kämpft sich durch den Schnee. Eine wohlige Wärme strahlt die Frühjahres-sonne. Die Schmerzen gehen vorbei. Ein Kind wird geboren. Wir vergessen. Wir vergessen das Traurige. Lasst uns in den Sommer gehen. Die Tränen sind getrocknet. Das Kind wird älter. Die Rose wächst und gedeiht. Eine junge Frau kommt vorbei und zupft ein rotes Rosenblatt ab. In der Hoffnung ihr Liebster kommt bald zurück. Der Herbst ist aufgebrochen, um den Sommer zu stehlen. Die Blätter werden gelb, rot und braun. Die Rose verblüht. Der Schlachter blutet aus das Kalb. Das Kind ist groß geworden. Die Kerze ist fast hinunter gebrannt. Ist Zeit noch übrig zum Leben und Lieben? Können wir noch unsere Träume verwirklichen? Der Winter lässt uns erzittern. Das Herz erkaltet. Die Rose erfriert. Aus dem großen Kind ist ein alter Greis geworden. Bald wird er wiedergeboren. Aber zuerst muss er durch die Todespforte. Durch den dunklen Tunnel hindurch zum ewigen Licht. Glückseligkeit im Himmel. Bis der Lebenskreis-lauf wieder im Frühjahr beginnt. Und Vöglein begrüßen den kleinen Jungen.
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 Einfach so

Was ist Schicksal?
Ein Leben wie im Film?
Ein Wein ohne Trinker.
Ein Weib ohne Wort.
Hinfort von diesem Ort. Hinfort, hinfort von Weltschmerz
Der kommt zu uns.
Und er sagte:“ Es wird zeit, Zeit zu gehen…!
Einfach so


  „Friedrich und Ich „

Vor kurzem besuchte ich wieder den kleinen gemütlichen Biergarten bei mir um die Ecke. Es waren höchstens nur eine Hand voll Gäste dort. Ich setzte mich an einem leeren Tisch, der versteckt hinter einem Holzpfahl war, um den wilder Wein rankte. Ich bestellte beim jungen Kellner ein Radler. Mir fiel ein älterer schlanker Mann auf, der am leeren Tisch genau vor mir mit dem Rücken zu mir saß. Ich kannte ihn bereits vom sehen. Er war auch so wie ich alleine dort.  Der Mann bestellte bei dem jungen Kellner, (der evtl. der Sohn vom Wirt sein könnte) eine Halbe. Und er bekam sein Bier. Als er sein Bier gleich mit abgezähltem Kleingeld bezahlte, war mir spätestens dann klar, dass dieser alte Mann auch so ein armer Schlucker sein muss. Der Senior Wirt und er sind so wie es scheint alte Bekannte. Der Wirt sagte zu ihm:“ Hallo Friedrich, wie geht es dir?“ Sie unterhielten sich kurz. Friedrich gab nur kurze Antworten, wie wohl üblich, das Übliche. So begann ich ihn zu beobachten und über diesen Friedrich mir Fragen zu stellen. Im Hintergrund spielte die Künstlerkneipe so alte Evergreens. Friedrich rauchte diese stinkenden Billigzigarillos, die billiger sind als die billigsten Filterzigaretten. Ich kannte mich da aus, weil ich selbst früher rauchte. Und echt froh bin seit 2 Jahren Nichtraucher zu sein. Ja, eine rote Packung mit einem kleinen blau-roten Wappen, wo drauf stand „ Routh 66“, lag genau neben seinem Bier.  Denn auch er braucht seine Pausen vom grauen einsamen Alltag und Träume vom High Way, von Routh 66. Wer weiß, vielleicht war er ja früher in Amerika. Wer ist dieser Friedrich? Auch er war mal potentieller Auswanderer. Aber irgendwas lief schief. Ist er krank geworden? Hat seine Familie ihn verlassen? Ist er ganz alleine in Nürnberg? Fragen über Fragen. Die nur er selbst beantworten kann, oder könnte. Aber der Gedanke, mich einfach zu ihm zu setzen und ihn in ein Gespräch zu verwickeln, kam mir erst gar nicht. Aber zurück zu meinen wilden  Spekulationen. Nein, vom Lotto Gewinn träumt er schon lange nicht mehr. Da hat er schon, ja so wie ich, zuviel Geld ausgegeben. Seine kurzen Haare schimmerten grau und sein Gesicht war in Falten gelegt. Ich schaute gerade aus und sah die Weintrauben am roten Backstein wuchern. Ein hölzerner Knoten erinnerte mich an einen Seestern. So fing ich ebenso an zu träumen. Nun sah ich das Meer vor meinem geistigen Auge und Strand, Sand, Sonne, einsame Melancholie unter Palmen. Auch ich kann mir keinen Urlaub leisten. Willkommen im selben Boot Herr Friedrich. Ihn kleidete eine schwarze Kunststoffjacke und eine Blue Jeans und helle Socken in braunen Halbschuhen. Eine schwarze Brille zierte auch sein Gesicht. Er trank sein kostbares Bier sehr gemütlich, so als ob er, so wie ich, sich kein zweites mehr leisten konnte. Aber die Routh 66 Zigarillos sind so günstig, dass er fast eine nach der anderen rauchen konnte. Wer weiß vielleicht liest der alte Mann gerne Romane, Gedichte und Klassiker von, wie z. B. Schiller, Goethe, Hesse… Es wurde dunkler und kühler. Die altertümlichen Laternen im Biergarten gingen an. Warmes Licht von alten aussterbenden Glühbirnen erhellte unsere kleine Oase. Doch plötzlich stand er auf, schaute mich mit freundlichem Lächeln an, rückte seinen schwarz geflochtenen Korbstuhl zurecht und ging in krummer Haltung von Dannen. Ich sagte:“ Auf Wiedersehen!“ Nun ging auch ich, da es mich schon fror. Und dachte noch:“ Gute Nacht, Herr Friedrich…. Und…. träumen Sie schön…!“


Tsunami

Das Meer liegt friedlich in der sonne. Wolken kommen auf. Wind weht immer schneller. Das Meer schwappt über und über. Die Welle wird plötzlich tödlich. Das Meer kippt auf das Land. Das Geschrei ist groß. Menschen rennen, ohnmächtig und voller Panik durcheinander. Die Wassermassen reißen Autos und Häuser weg. Das Meer spült die Erde hinfort. Als wäre es das Armageddon. Als wäre es die ganze Welt, die hinweg gerissen wird vom Wasser. Wo einst Leben war. Ist jetzt der Tod.


Müdigkeit

 Nebel in der Luft, dunkle Klänge steigen auf.
Ich schaue in den Spiegel und traurige Augen sehn mich an.
This is the end. Mystische Zeichen, Gitarrenklänge beschwören die Zukunft herauf.
So ist der Lauf, der Zeit.
Doch es ist weit,
Trauer ist in mir.
Müde bin ich vom umherschweifen meiner früheren Leben.
Ja müde bin ich vom immerwährenden sich Aufraffens.
Ich will von nichts wissen, ich will schlafen.
Für immer Schlaf. Ja this is the end.
Schaue in den Spiegel und leere schwere Augen blicken mich an.
Träume werden immer ferner so weit weg.
Viele Hinderungen kommen auf mich zu, so viel bewältigen die Arbeit des Lebens.
Ich hoffe es wird nicht vergebens. Doch jetzt möcht` ich von nichts wissen.,
für immer Schlaf für 100 Jahr.


Was brauchen wir?

Die Wüste spricht
Spricht Leben.
Die Welt dreht sich,
mir wird schwindelig. Ich dreh mich im Kreis.
Ich dreh an der Zeit.
Was ist Sinn?
Die Liebe leben.
Was ist Glück?
Ein Nehmen und Geben.
Was brauchen wir
In dieser Zeit?
Ganz viel Liebe leben.
Ich tanz im Regen.


 Die Rache der Fliegen

Ich lebte in einem kleinen Zimmer in einem Studentenhaus. Ich bekam im Sommer Haustiere. Ja Fliegen. Ich hatte glückliche Fliegen, sie hatten einfach alles was sie brauchten. Ich ließ ab und zu das Fenster auf und irgendwann wurden sie einfach zu viel für mich. Und ich musste an die Frauen in Afrika denken, die mit voller Geduld sich die Fliegen am Leibe hielten ohne sich zu wehren. Ich dachte mir, nein nicht mit mir. Ich bin doch nicht in Afrika. Ja ich hatte glückliche Fliegen, bis auf den Tag als ich mir die Fliegenfänger vom Schlecker kaufte. Ich hing sie gleich auf. Einer übers Waschbecken, zu der Zeit war auch mein Waschbecken verstopft. So kaufte ich mir noch ein ätzendes Gebräu. Ich schüttete es ins Wasser rein und die Suppe begann zu brodeln. Am Abend klebten auch schon viele Fliegen am Fänger. Ich legte mich hin und spät am Abend hörte ich was ins Wasser plumpsen. Ja der Fänger flog ins Waschbecken mit dem  ätzenden Zeug. Es brodelte und brodelte und die Gensuppe war am Kochen, war bös am Kochen. Na ja ich dachte mir nichts dabei und versuchte einzuschlafen. Während ich schlief, entpuppte sich mein Waschbecken zu einer brutalen Genmaschine. Denn was da herauskam war reif fürs Kino. Die Fliegen am Fänger und das ätzende Zeug mutierten zusammen zu einer gewaltigen Riesen Genfliege. Ich wachte auf, denn ich dachte ich höre einen Hubschrauber. Aber als ich das Monster sah dachte ich, ich bin im absoluten Alptraum. Eine Riesen Fliege so groß wie ich kroch aus dem Waschbecken heraus und flog auf mich zu. Ihre grünen Augen starrten mich an und ihre behaarten Beine könnte sich auch mal rasieren. Als sie mich erkannte, griff sie mich an. Ich schrie sie an:“ Ja ihr Fliegen es tut mir ja Leid, dass ich euch töten wollte, bitte verschone mich trotzdem!“ Doch das Monster packte mich und ich konnte gerade noch zum Stockregenschirm von der Ines greifen und setzte mich zu Wehr. Ich stach mit dem Schirm auf sie ein, grünes Blut spritzte aus ihr. Doch sie packte mich am Bein und in meiner Verzweiflung griff ich zum Spray 8 mal 4. Ich sprühte sie an und sie fiel um und lag tot am Boden. Ja 8mal4 und das Vieh ist hin. Ich atmete auf und war noch im absoluten Fliegentrauma bsss bsss. Ich ließ sie ausstopfen und schenkte das Monster meiner Mutter zum Geburtstag…


Der Vogel

Ein Vogel sitzt auf dem Dach. ich denke mir  ich will ein Vogel sein. Doch mit welchen Augen sieht der Vogel die Welt? Ich stelle mir das vor und träume vom Leben in der Luft. Siehst du von oben, die Raketen, die stehen am Abschuss, Siehst du die Kinder die sterben? Ja, all das siehst du. Ich sehe das nicht immer, weil ich so selten daran denke. Doch du Wesen der Freiheit, wünscht auch du dir mehr Freiheit für den Menschen? Ich auch. Vogel ziehst du um die Welt, nimm mich mit. Aber vielleicht will ich die Welt nicht so sehen wie du. Ich will sie gar nicht wirklich sehen. Ich will nur das gute sehen. Denn das gute macht mir keine Angst. Vogel spürst du den Wind an denen Schwingen? Spürst du sie (wirklich) die unendliche Freiheit, die Weite des Himmels? Wenn ja, dann bist du zu beneiden!!


Die Orbitlady

Die Orbitlady ist die schönste Frau im Weltall. Sie hat blondes langes Haar und eine Wespentaille. Sie wohnt auf dem Planeten St. Orbitus. Der Planet besteht aus einer riesengroßen Kaugummiblase der Marke Orbit. Sie lebt dort ganz allein. Eines Tages fuhr sie mit ihrem Raumschiff durch die Gegend. Sie suchte den Planeten der Schuhe, denn ihre Turnschuhe waren kaputt. Nun hielt die Hübsche bei Schuhlaktika an. Die Verkäuferin drehte ihr hochhakige Pumps an. Die Orbitlady zog sie gleich an und kaufte sie. Nun fuhr sie heim. Doch als sie ausstieg, tat es einen Riesen Schlag. Was war geschehen? Der Planet Orbitus ist geplatzt von dem spitzen Schuh. Die Orbitlady haut` s voll in ihr Raumschiff zurück und wurde ohnmächtig. Das Ufo flog ohne Kontrolle zur Erde. Sie landete im Wald bei Wurzelhausen. Die Orbitlady irrte durch die Stadt und landete im Cafe Orbitland. Dort kaufte sie sich viele Packungen Orbits. Dabei verliebte sie sich in den Chef. Er verliebte sich auch in sie. Und ich saß neben an und hörte ihre Zukunftspläne. Sie hatten vor den Planeten Orbitus neu aufzublasen und ein Kaugummigeschäft zu eröffnen und auch Nachkommen zu zeugen. Das wären dann die Orbitianer. Ich ging dann und wünschte den beiden viel Glück und gute Puste!